WEILBURGER Graphics startet neue, migrationsarme UV-Lack-Serie

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Eingetragen von Admin. | Do, 2018-03-15 14:42

Pressemitteilung – zur sofortigen Veröffentlichung

 

WEILBURGER Graphics startet neue, migrationsarme UV-Lack-Serie

 

Gerhardshofen, 15. März 2018 – Ein Durchbruch bei der Herstellung migrationsarmer UV-Lacke ist der im fränkischen Gerhardshofen ansässigen WEILBURGER Graphics GmbH nun geglückt. Das Unternehmen bringt ab sofort einen, nicht mehr auf „klassischen“ Photoinitiatoren“ basierenden UV-Lack, unter der neuen Produktklasse SENOLITH®-UV-FP-PLUS, auf den Markt. Die in dieser neuen Produktklasse erstmals zum Einsatz kommende UV-Lacktechnologie verzichtet auf die Verwendung von niedrigmolekularen Photoinitiatoren, wie Benzophenon oder 4-Methylbenzphenon, was die Migration von Spaltprodukten auf ein Minimum reduziert. Auf die Verwendung niedermolekularer Verbindungen < 1000 Dalton wird dabei verzichtet. Durch die UV-Bestrahlung startet ein Selbstvernetzungsprozess, der zu einer hohen Vernetzungsdichte der Polymermatrix führt.

Der neue SENOLITH®-UV-GLANZLACK INLINE FP NDC PLUS 360430 ist durch diese neue Vernetzungstechnologie besonders migrationsarm.  Die SENOLITH®-UV-FP-PLUS-Lacke können mit allen gängigen Standard-UV-Lampensystemen Inline wie Offline verarbeitet werden.

 

Alle klassischen Vorteile von UV-Lack-Systemen wie:

  • Sofortige Härtung
  • Sofortige Weiterverarbeitung möglich (inline)
  • Keine Puderbestäubung im Bogenoffset
  • 100 %-Systeme (lösemittelfrei, keine VOC-Emissionen)
  • Sehr hoher Glanz, höhere mechanische und chemische Resistenz des Lackfilms
  • Keine Hautbildung 
  • Hohe Produktionsgeschwindigkeiten
  • Optimale Stapeleigenschaften

sind auch bei den neuen UV-FP-PLUS-Lacken des Unternehmens gegeben.

 

Weiterhin ist der neue SENOLITH®-UV-GLANZLACK INLINE FP NDC PLUS 360430 absolut geruchsneutral, prägbar und kann auch als Trägerlack für Effektpigmente verwendet werden. Auch eine Kombination mit herkömmlichen UV-Lacken und Primern ist bereits möglich. Weitere UV-PLUS-Lacke für Hybrid-Effekt-Anwendungen, Heißfolienprägungen und mit unterschiedlichen Glanzgraden und Viskositäten befinden sich derzeit bereits in der Testphase und werden das Spektrum der UV-FP-PLUS-Klasse der WEILBURGER Graphics GmbH zukünftig erweitern.

 

Arno Dürr, Vertriebsleiter der WEILBURGER Graphics GmbH zur neuen Produktklasse: „Es erfüllt uns wirklich mit Stolz, als einer der ersten Lackhersteller für die grafische Industrie weltweit mit dieser UV-Technologie an den Markt gehen zu können und bereits einen ersten Lack dieser neuen Produktklasse zur Marktreife geführt zu haben. Die ausgiebigen Tests unter Realbedingungen bei unseren Kunden übertrafen unsere Erwartungen sogar bei weitem und wir sind uns sicher, dass wir von dieser neuen Technologie alleine schon durch die global schärfer werdende Gesetzgebung in der Lebensmittelindustrie, noch viel zu erwarten haben.“ Arno Dürr weiter: „Es ist uns allerdings sehr wichtig, unseren Kunden und Anwendern auch klar verständlich zu machen, dass diese neue Produktklasse aktuell in keiner Weise als Ersatz für die konventionelle UV-Technologie auf Basis von niedrigmolekularen Photoinitiatoren zu sehen ist. Zum einen ist diese hier von uns zur Anwendung perfektionierte Technologie noch viel zu jung, um alle Vor- und Nachteile gegenüber etablierten UV-Systemen abschätzen zu können, und zum anderen ist das Spektrum an bereits verfügbaren Lackqualitäten, wie sie zur Produktion unterschiedlichster Druckproduktionen einfach benötigt werden, derzeit noch nicht gegeben.“ Arno Dürr abschließend: „Hinzu kommt natürlich auch noch ein ganz wichtiger Faktor für unsere Kunden: Wirtschaftlichkeit. Bedingt durch die teuren Rohstoffe, deren noch geringen Verfügbarkeit und den im Vergleich zu konventionellen UV-Lacken aufwendigeren Verarbeitungsprozessen zur Herstellung dieser neuen UV-FP-PLUS-Lacke, können wir diese derzeit noch nicht zu vergleichbaren Preisen unserer bekannten UV-Lacke anbieten. Auch hier wird der Markt sich noch entwickeln und dem steigenden Bedarf dieser neuen UV-Lack-Generation anpassen müssen. Die Anwendung dieser neuen selbstvernetzenden Lacksysteme bleibt somit vorerst noch speziellen Verpackungsaufträgen für die Lebensmittelindustrie vorbehalten, bei denen es auf höchste Sicherheit seitens des Migrationsverhaltens ankommt, die jedoch konventionell nicht produzierbar sind. Wir sind selbstverständlich wieder einmal sehr gespannt darauf, was unsere Kunden mit unseren Produkten dieser neuen Lackserie und den sich daraus für sie ergebenden Wettbewerbsvorteilen anfangen werden und wie dieser derzeit noch sehr junge Markt sich zukünftig entwickeln wird.“   

 

Eine Musterproduktion auf Basis des neuen SENOLITH®-UV-GLANZLACK INLINE FP NDC PLUS 360430 ist bereits erfolgt. Muster und zugehörige Datenblätter können über das Unternehmen geordert werden.

 

Weitere Informationen: www.weilburger-graphics.de

– ENDE –

   

Download Pressekit: www.weilburger-graphics.de/files/WG_PR_SENOLITH_UV_FP_PLUS.zip
(66 MB)

 

 

Bildlegende:

Druckmuster zum neuen SENOLITH®-UV-GLANZLACK INLINE FP NDC PLUS 360430: Die Weilburger Arrow-Box mit neuem Inlay und vier Druckmustern auf Basis der neuen, selbstvernetzenden SENOLITH®-UV-FP-PLUS Klasse.

 

 


Dateiname/TitelGröße
WG_PR_SENOLITH_UV_FP_PLUS_GER.pdf344.04 KB